Die Arbeit der BIG Hotline steht und fällt mit der Öffentlichkeitsarbeit. Dabei stehen zwei Aspekte im Vordergrund: Die Öffentlichkeitsarbeit soll das Thema häusliche Gewalt enttabuisieren, und gleichzeitig soll auf das Angebot der BIG Hotline aufmerksam gemacht werden.
Faltblatt
Um möglichst viele Personen zu erreichen, streben wir eine zielgruppenspezifische Öffentlichkeitsarbeit an und nutzen unterschiedliche Medien und Formen. Die Basis ist unser Faltblatt das mehrsprachig über das Angebot der BIG Hotline informiert (Sie können es hier als .pdf herunterladen).
Plakate
Bereits im Jahr 2001 konnten wir mit Hilfe der Unterstützung der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin (DKLB-Stiftung) eine erfolgreiche Großplakatkampagne durchführen. Die 3,60 x 2,50 Meter großen Plakate hingen einen Monat lang auf öffentlichen Werbeflächen im Berliner Raum. Einprägsame Slogans, die zum Nachdenken anregen, machten auf das Thema häusliche Gewalt aufmerksam:
Im Jahr 2002 konnten DIN-2-Plakate dieser Serie für ca. drei Monate in Schaukästen der Berliner S- und U-Bahn hängen. Diese Flächen wurden kostenfrei von den Berliner Verkehrbetrieben zur Verfügung gestellt.
Zum fünfjährigen Jubiläum im November 2004 führten wir eine zweite Großplakataktion durch. Wir konnten die Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin ein zweites Mal für die Finanzierung einer Kampagne gewinnen. Sechs Schauspieler, die in der ARD-Fernseh-Serie „Tatort“-Kommissare spielen, haben sich bereit erklärt, sich mit ihrem Portrait und einem Statement gegen häusliche Gewalt und für unsere Arbeit zu engagieren. Das Motto ist:
„Sehen Sie fern, aber nicht weg!“
Wir sind Boris Aljinovic, Dietmar Bär, Klaus Behrend, Andreas Hoppe, Miroslaw Nemec und Peter Sodann sehr dankbar, dass Sie uns Ihre Zeit geschenkt haben, um diese Plakatkampagne zu unterstützen. Text und Gestaltung der Plakate entwickelte die Agentur Sehstern, Berlin. Die Fotos entstanden durch Margarete Redl-von Peinen.
Die Philip Morris GmbH ermöglichte den Druck dieser Plakatmotive im DIN-A-2-Format in hoher Auflage, sie erfreuen sich in öffentlichen Einrichtungen, insbesondere in Polizeidienststellen großer Beliebtheit.
Spot im Berliner Fenster der U-Bahn
Die Philip Morris GmbH ermöglichte uns die Konzeptionalisierung, Herstellung und Sendung eines Spots für die Monitore des „Berliner Fensters“ in der U-Bahn. Der Spot lief über mehrere Monate zweimal wöchentlich für einen halben Tag und stieß auf viel Resonanz.
Radiospots
Im Februar 2006 konnte die BIG Hotline drei Radiospots zum Thema häusliche Gewalt präsentieren. Boris Aljinovic, Dietmar Bär und Andreas Hoppe, Schauspieler und Tatortkommissare, haben die BIG Hotline erneut unterstützt. Diesmal mit einem Statement gegen häusliche Gewalt und dem Hinweis auf die Hilfsmöglichkeiten im Radio. Die Spots liefen für mehrere Monate auf den vier Berliner Sendern RS2, Berliner Rundfunk, Star FM und Kiss FM. Die Produktion wurde unterstützt durch die TOP Radiovermarktung.
(Download ggf. mit rechter Maustaste und dann Datei speichern unter)
Events
2002: Dreijähriges Jubiläum: Empfang für Kooperationspartner in der Weiberwirtschaft, Berlin-Mitte
Eröffnung durch Susanne Ahlers, Staatssekretärin für Wirtschaft, Arbeit und Frauen
2004: Fünfjähriges Jubiläum: Benefizball 26.11.2004 in der Universal-Hall, Berlin-Mitte
Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit übernahm die Schirmherrschaft. Die Schauspieler Boris Aljinovic und Mehdi Moinzadeh unterstützen tatkräftig die Tombola. Viele Menschen in kleinen Geschäften, Praxen und kleinen und großen Unternehmen unterstützten unseren ersten Benefizball mit der Herstellung der Plakate und deren Hängung, mit dem Imbiss, dem Musikprogramm und der Tombola.
(v.l.n.r.) Mehdi Moinzadeh (Tatort), Gundel Köbke (Moderation),
Boris Aljinovic (Tatort), Claudia Schimmel (Losverkäuferin,
Mitarbeiterin der BIG Hotline)
2006: Siebenjähriges Jubiläum: Benefizkonzert mit den Kusinen und den 17 Hippies, Palais der Kulturbrauerei
Am 25. November jeden Jahres wird der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen begangen. Die Frauenbeauftragten der Berliner Bezirke führen in Kooperation mit Terre des Femmes und der BIG Hotline jährlich eine Berlinweite Aktion durch (mehr dazu unter
„Aktion: Gewalt kommt nicht in die Tüte“).