Geschichte der BIG Hotline
Die BIG Hotline nahm am 18. November 1999 ihre Arbeit auf. Sie wurde vom Berliner Interventionsprojekt gegen häusliche Gewalt BIG initiiert.
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| 1994 |
Gründung des Vereins „Berliner Initiative gegen Gewalt an Frauen“ (BIG e.V.).
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| 1995 |
Das Bundesfrauenministerium und die Berliner Senatsfrauenverwaltung finanzieren das „Berliner Interventionsprojekt gegen häusliche Gewalt“ als Modellprojekt, das exemplarisch in der Bundesrepublik interdisziplinäre und inter-institutionelle Kooperation gegen häusliche Gewalt aufbauen soll.
Mehr als 130 engagierte Personen, Mitarbeiterinnen aus Anti-Gewalt-Einrichtungen der Stadt, Vertreterinnen unterschiedlicher Verwaltungen und weitere Expertinnen arbeiten zusammen an der Entwicklung von Maßnahmen gegen häusliche Gewalt. Bei der durchgeführten Situationsanalyse wird unter anderem das Fehlen einer zentralen Vernetzungsstelle für die bereits in Berlin bestehenden Angebote sowie eine Unterversorgung am Abend und am Wochenende festgestellt. Daraufhin erfolgt die Entwicklung eines Konzeptes für eine Hotline mit 24-stündiger Erreichbarkeit mit mobilem Interventionsteam.
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| 1999 |
Ab Mai nehmen zwei Koordinatorinnen die Arbeit auf. Die Senatsverwaltung für Arbeit, berufliche Bildung und Frauen übernimmt die Finanzierung des Projektes. Die Konzeption kann leider aufgrund begrenzter Mittel des Landes Berlins nicht vollständig umgesetzt werden. Es wird eine zentrale Hotline eingerichtet, die täglich von 9 – 24 Uhr erreichbar ist. Die Mobile Intervention kann zu diesem Zeitpunkt noch nicht realisiert werden.
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| 2000 |
Die BIG Hotline erhält den ersten Berliner Präventionspreis der Landeskommission Berlin gegen Gewalt.
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| 2001 |
Dank einer Großspende von Philip Morris GmbH kann ab Mai 2001 die Mobile Intervention realisiert werden.
Zeitgleich machen Großplakate mit vier verschiedenen Motiven, die über einen Monat hinweg im gesamten Berliner Stadtgebiet hängen, auf das Angebot der BIG Hotline aufmerksam. Sie wurden finanziert durch die Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin (DKLB-Stiftung).
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| 2002 |
Mit Einführung des Gewaltschutzgesetzes am 01.01.2002 steigen die Nachfragen bei der BIG Hotline weiter drastisch an. Zum dreijährigen Jubiläum wird eine Dokumentation erstellt. Am 6. Dezember gibt es einen Empfang. Das BIG Hotline Faltblatt wird in sechs verschiedene Sprachen übersetzt und gedruckt. Finanziert wird dies durch die Philip Morris GmbH.
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| 2003 |
Die BIG Hotline macht in der U-Bahn im Berliner Fenster auf ihr Angebot aufmerksam.
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| 2004 |
Zum 5-jährigen Jubiläum der BIG Hotline ermöglicht die Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin (DKLB-Stiftung) sechs Großplakate mit Tatort-Motiven. Die Schauspieler Boris Aljinovic, Dietmar Bär, Klaus J. Behrendt, Andreas Hoppe, Miroslaw Nemec und Peter Sodann unterstützen die BIG Hotline mit Statements gegen häusliche Gewalt.
Am 26.11.2004 findet der 1. Benefiz-Ball der BIG-Hotline statt (siehe Öffentlichkeitsarbeit/Events).
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| 2005 |
Im Oktober startet das neue Angebot: Proaktives Arbeiten. Nach einer polizeilichen Wegweisung des Täters bei einem Einsatz häuslicher Gewalt erhält die BIG Hotline von der Polizei per Fax die Telefonnummer der Frau, ihr Einverständnis vorausgesetzt. Die BIG Hotline nimmt dann von sich aus den Kontakt mit der betreffenden Frau auf und informiert und berät sie zu Unterstützungsmöglichkeiten.
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| 2006 |
Im Frühjahr Entwicklung und Ausstrahlung von Radiospots mit „Tatort“-Motiven.
Boris Aljinovic, Dietmar Bär und Andreas Hoppe, Schauspieler und Tatortkommissare, unterstützen die BIG Hotline mit einem Statement gegen häusliche Gewalt und dem Hinweis auf die Hilfsmöglichkeiten im Radio. Der Spot läuft auf den vier Berliner Sendern: RS2, Berliner Rundfunk, Star FM und Kiss FM. (Die Spots können Sie auf der Seite „Öffentlichkeitsarbeit“ anhören.)
Im Herbst starten E-Mail- und Chat-Beratung. Bei der Online Chat-Beratung „treffen sich“ die Klientin und die Beraterin virtuell in einem Chatraum des Beratungsnetzes. Dieser Chatraum ist nur für Klientin und Beraterin zugänglich, niemand anderes kann mitlesen. Bei der E-Mail-Beratung werdenInformationen nicht als einfache E-Mail verschickt, sondern direkt auf dem Server in einem individuellen Briefkasten hinterlegt.
Das siebenjährige Bestehen feiert die BIG Hotline am 25.11.2006 mit einem Benefiz-Konzert. Es spielen die 17 HIPPIES und die KUSINEN im Palais der Kulturbrauerei.
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| 2007 |
Die Broschüre der BIG Hotline „8 Jahre Hilfe für Frauen und deren Kinder, die von häuslicher Gewalt betroffen sind“ (als PDF auf der Frontpage herunterladbar) wird aktualisiert und neu aufgelegt.
Ab Dezember verweisen Großaufkleber mit einem Motiv gegen häusliche Gewalt über den Türen von U-Bahn-Waggons auf die BIG Hotline. Sie wurden ermöglicht durch Spenden der Philip Morris GmbH, der Deutschen Telekom und der Degussa Bank.
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